Der "Wächter"-Regisseur Timur Bekmambetov gab heute einige Informationen preis, die seine künftigen Projekte betreffen.
So zeigte sich der Regisseur vom Erfolg des von ihm produzierten Silvester-Blockbusterkandidates "Der schwarze Blitz" überzeugt. Es wurde sogar erwähnt, dass zwei Sequels bereits geplant sind. "Der Schwarze Blitz 2" soll im Sommer 2011 in die Kinos kommen, der dritte Film vermutlich im Winter 2012.
Außerdem gab er bekannt, dass im Sommer 2010 die Dreharbeiten für "Wanted 2" anfangen. Allerdings musste Bekmambetov die Filmepisode, die laut Drehbuch in Russland spielte, nun nach Las Vegas verlegen. Bekmambetov übernimmt bei diesem Film wieder seine Funktion als Regisseur und Produzent.
Und noch etwas: Wanted 2 soll im neumodischen 3D-Format gedreht werden.
Timur Bekmambetov macht munter weiter. Und wieder ist seine Spezialität ein Special Effects-Spektakel mit nostalgischem UdSSR-Look. Waren es bei "Wächter der Nacht" überschalldüsende sowjetische Reparaturwagen und bei "Wanted" eine alte klapprige LADA, die einen Hochgeschwindigkeitszug überholt, so ist beim neuestem Blockbuster "Der Schwarze Blitz", den der gebürtige Kasache produziert, diesmal eine alte GAZ-21 "Wolga", das sowjetische Nostalgie-Oldtimer schlechthin, der Hauptdarsteller.
Das Plot des Films, bei dem Alexander Wojtinski und Dmitri Kiseljow Regie führen, klingt irgendwie vertraut. Ein Moskauer Student bekommt von seinem Vater eine alte klapprige Wolga geschenkt. Bald stellt er fest, dass der Wagen ein Geheimnis birgt - er kann nämlich fliegen. Allerdings interessiert sich ein reicher Oligarche ebenfalls für dieses Auto...
Wenn man den Trailer ansieht, wird man zurecht an die "Wächter"-Filme erinnert gefühlt: SFX vor Moskauer Kulisse fehlen ebensowenig wie das Zelebrieren alter sowjetischer Marken und Viktor Verzhbitsky (Zavulon) als Bösewicht. Mal sehen, ob das Erfolgsrezept im Winter auch seine Früchte trägt. Und bislang präsentieren wir Ihnen den Trailer - auf Russisch mit deutschen Untertiteln.
Wir können voller Stolz berichten, dass das Fantasy-Buch »Der Montag fängt am Samstag an«, nun wieder auf ImZwielicht.de erhältlich ist.
Das Buch, in den 60er Jahren von den Gebrüdern Strugazki geschrieben, erzählt von den Abenteuern des jungen Programmierers Alexander Priwalow, der zunächst mal nur als Tourist in die nördliche Stadt Solowetz kommt - und sich plötzlich als neuer Mitarbeiter in einem magischen Forschungsinstitut wiederfindet, wo lauter Märchenhelden und Mythengestalten als wissenschaftliche Mitarbeiter oder Forschungsexponate arbeiten, und wo wirkliche Magie sich mit Bürokratie und Opportunismus rumschlagen muss.
Das humorvoll gehaltene Buch, das aus drei Geschichten besteht, stand Sergej Lukianenko bekanntermaßen bei seinen Wächter-Romanen Pate.
Nun präsentieren wir Ihnen exclusiv die nochmals überarbeitete und ergänzte unkommerzielle deutsche Übersetzung des Romans. Das russische Original ist auf der Seite der Autoren kostenlos erhältlich.
Heute, am 09.09.09 startet in mehreren Ländern (unter anderem USA, Niederlande und Russland) das neue, von Wächter-Regisseur Timur Bekmambetov und Tim Burton produzierte Projekt mit dem schlichten Titel »9«. Der postapokalyptische 3D-Animationsfilm, in der neun kleine Stoffpuppen ums Überleben bangen, basiert auf dem Oscar-nominierten Kurzfilm von Shane Acker, der die Story nun zu einem abendfüllenden Erlebnis aufziehen durfte - mit einem Budget von nur 33 Mio. Dollar.
Speziell für den russischen Verleih hat man sich wieder ins Zeug gelegt und namhafte Synchronsprecher engagiert: unter anderem Konstantin Khabensky und Valery Zolotukhin leihen den Figuren ihre aus den "Wächter"-Filmen bekannte Stimmen, um den Originalstars Elijah Wood, Christopher Plummer und Crispin Glover gerecht zu werden. Und wenn bei Bekmambetovs letztem Projekt "Wanted" das russische Dialogbuch von niemand anderem als Sergej Lukianenko stammte, so hat man für "9" nun Dmitri Glukhovsky verpflichtet, der seit seinem Bestseller "Metro 2033" als Fachmann fürs postapokalyptische gilt.
Wann »9« in Deutschland startet, ist indes noch ungewiss. Das passende Datum 09.09.09 ist jedenfalls verpaßt worden.
Was sich wie ein Aprilscherz anhört, könnte bald Wirklichkeit werden. Sergej Lukianenko hat verkündet, dass "Wächter der Nacht" als klassische Oper realisiert werden soll. Die Oper soll demnächst in Wien produziert werden.
Ende August wird Lukianenko nach Finnland zu einem Treffen mit dem Komponisten reisen. Der russische Schriftsteller hat vor, das russische Libretto für die Oper zu schreiben. Ob es anderssprachige Fassungen geben wird, ist bislang unbekannt.
Wie seit gestern bekannt wurde, wurde Sergej Lukianenko Opfer von illegalen israelischen Buchverlegern, die seit fünf Jahren sämtliche Neuerscheinungen des russischen Autors in Eigenregie drucken und an den dortigen Buchhandel ausliefern. Die offiziellen Ausgaben von ACT kommen erst mit einigen Wochen Verzögerung in den Handel - ein Umstand, der von den Buchpiraten gnadenlos ausgenutzt wird.
Die unlizensierten Ausgaben ähneln äußerlich den ACT-Versionen, sind allerdings in Paperback statt Hardcover, haben eine horrende Druckqualität und sind in weiß statt schwarz. Als Verleger fungieren mal Gvido (Lettland), mal Golis (Weißrussland) - gedruckt werden sie allerdings in Israel. Auch ist Lukianenko nicht das einzige Opfer der israelischen Buchmafia: sämtliche populäre russische Autoren (Perumow, Marinina, Donzowa) gibt es dort von den gleichen illegalen Verlagen zu kaufen.
In Israel stammen ca. 16% der Gesamtbevölkerung aus der ehemaligen UdSSR, was die Nachfrage nach russischsprachiger Literatur anheizt und leider auch solche Auswüchse zum Ergebnis hat.
Heyne hat eine neue Veröffentlichung eines Jugendbuches von Sergej Lukianenko in deutscher Sprache angekündigt. In "Drachenpfade", dem am 19. Oktober 2009 erscheinenden Buch, geht es um den dreißigjährigen Wiktor aus Moskau, auf dessen Türschwelle eines Tages ein verletztes Mädchen steht. Als er versucht, Hilfe zu holen, gelangen die beiden in ein mysteriöses Reich, die "Mittelwelt", von Zwergen und Elben, Drachen und Magiern bewohnt...
Hört sich für Sergej Lukianenkos Verhältnisse eher banal an? Stimmt, denn das Buch "Ne wremja dlja drakonow" ( dt: "Keine Zeit für die Drachen" ) aus dem Jahr 1997 ist eine Zusammenarbeit zwischen dem russischen Fantasy-Autoren Nik Perumow (in Russland hauptsächlich für seine unautorisierten Tolkien-Sequeltrilogie "Der Ring der Finsternis" bekannt) und Sergej Lukianenko. Dass Heyne Perumows Namen geflissentlich unter den Tisch kehrt, ist zwar marketingtechnisch verständlich, hinterläßt aber trotzdem einen faden Beigeschmack.
Das Buch erscheint in Heynes neuem Design für Lukianenkos Jugendbücher, wie schon Die Ritter der vierzig Inseln und die Neuauflage von Der Schlangenschwert.
Update:
Nach Auskunft von Sergej Lukianenko wird dieser erste Coverentwurf überarbeitet und der Name von Nik Perumow soll dort enthalten sein.
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